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Zitat / Weisheit

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Hektors Welt

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Samstag, 7. Mai 2011 (4,5 Std.)

Schillerkopf und Mondspitze

Zwei Gipfel für Wanderbegeisterte

Kurzinfo
Ausgangspunkt: Tschengla
Gehzeiten: ca. 2 Stunden zum Schillerkopf, von dort eine Stunde zur Mondspitze und
ca. 1,5 Stunden über die Furklaalpe zurück zur Tschengla
Höchster Punkt: Schillerkopf, 2.000 m
Höhenunterschied: gesamt ca. 900 m

Heute wagen wir einen erneuten Versuch, die Mondspitze zu besteigen. Da das Wetter frühsommerlich warm und der Schnee auf 2.000 m schon fast wieder weggeschmolzen ist, nehmen wir uns heute zwei Gipfel vor: den Schillerkopf, der nicht ganz einfach zu besteigen ist (Alpiner Steig, nur für Geübte) und die schöne Mondspitze. Wir starten auch heute wieder von der Parzelle Tschengla (Gemeinde Bürserberg). Im Schillersattel gabelt sich der Weg. Wir gehen erst links zum Schillerkopf. Diese Wanderung ist sehr schön. Beeindruckend dabei ist die größte Doline Europas, die man halb umrundet um steil bergauf auf den Gipfel zu gelangen (300 m Durchmesser). Der Ausblick vom schorfigen Schillerkopf ist wunderbar.

Vom Schillerkopf wandern wir in knapp einer Stunde hinüber zur Mondspitze. Der Weg ist gemächlich, jedoch staut sich in den Latschen die Hitze. Das Gipfelkreuz der Mondspitze weckt unsere Aufmerksamkeit – es ist ein kleines schmiedeisernes Kunstwerk und bietet Abwechslung zu den üblichen Kreuzen aus Holz. Wir machen uns über den Mondspitzweg auf der anderen Seite des Gipfels wieder hinunter zum Garsellijoch, von dort über die Furklaalpe wieder zur Tschengla.

Die beiden Gipfelabenteuer lassen sich natürlich auch gut auf zwei Wanderungen aufteilen, die sehr zu empfehlen sind.

 
Fotos:

Panorama-Bilder:

Video:

Buchtipp:
Die schönsten Bergwanderungen in Vorarlberg
Rudolf Mayerhofer, Loewenzahn, ISBN 978-3-7066-2381-0