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Zitat / Weisheit

Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an. (Mark Aurel)

Hektors Welt

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Samstag, 7. September 2013 (3-4 Std.)

Zug – Steinernes Meer

Beeindruckende Landschaft im Lechquellengebirge.

Kurzinfo
Ausgangspunkt: Zug, Parkplatz beim Fischteich
Gehzeiten: Formarinsee – Freiburger Hütte ca. 30 Min, Freiburger Hütte – Steinernes Meer ca. 1,5 Std., Steinernes Meer – Formarinalpe ca. 1 Std., Formarinalpe – Bushaltestelle Formarinsee ca. 10 Min.
Distanz: 7 km
Höchster Punkt: Steinernes Meer, 2.100 m
Höhenunterschied: ca. 240
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus beim Fischteich in Zug, Formarinalpe, Freiburger Hütte

Wir fahren mit dem Auto über Lech nach Zug. Dort parken wir beim Fischteich und begeben uns zur Wanderbus-Haltestelle „Kirchle“, gleich neben der kleinen Kirche im Ortskern. Über den Sommer gilt von 9 bis 16:30 Uhr ein Fahrverbot ab der Mautstelle Zug bis zum Formarin- bzw. Spullersee. Wer die etwa 8 Kilometer nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen möchte, nimmt den Wanderbus. Der Bus verkehrt zur Hochsaison (Anfang Juli bis Anfang September) im Halbstundentakt, ansonsten nur stündlich. Wir fahren die Mautstraße entlang bis etwa zur Hälfte der Strecke. Dort gabelt sich die Straße und man steigt um, entweder in Richtung Spullersee oder Formarinsee. Wir wählen den Bus zum Formarinsee, der heute sehr voll ist. Nach insgesamt 20 Minuten Fahrt kommen wir am Formarinsee an. Wir wählen den blau markierten Weg zur Freiburger Hütte, der etwas erhöht an der in der Früh noch schattigen Südost-Seite des Sees entlang führt. 

Von der Freiburger Hütte zum Steinernen Meer

Bald schon treffen wir bei der Freiburger Hütte ein – eine sehr schöne Herberge, von der aus man eine Vielzahl an Touren unternehmen kann. Wir genießen noch den Blick hinunter ins Klostertal, bevor wir weiterwandern zum Steinernen Meer. Der Weg führt sehr schön von der Hütte über grüne, hügelige Wiesen hinauf in Richtung Formaletsch (2.292 m). Wir sehen viele Murmeltiere. Das Steinerne Meer erkennen wir schon von der Weite. Es sieht aus wie ein versteinerter Ozean mit hohem Wellengang. Doch nicht von der Optik kommt der Name: Das Steinerne Meer besteht aus 200 Mio. Jahre altem Karstgestein, in dem noch Spuren des urzeitlichen Meeres zu finden sind (Muschelschalen, Stücke von Schnecken und Korallen, etc.). Weitere Informationen zum Steinernen Meer gibt es auf Wikipedia.

Wir halten uns eine ganze Weile an diesem besonderen Ort auf, denn es gibt viel zu sehen. Auch der Ausblick auf die umliegenden Berge ist wunderbar. Vom höchsten Punkt des steinernen Meeres kann man entweder über den Gehrengrat hinüber zum Spullersee wandern, oder den Rundweg hinunter zur Formarinalpe schließen. Wir entscheiden uns heute für Letzteres. Der Abstieg ist sehr gemütlich. Mit dem Wanderbus geht es dann wieder hinaus nach Zug, wo wir beim schön gelegenen Fischteich noch einkehren.

 
Fotos:

Panorama-Bilder:

Wir waren früher bereits auf der Roten Wand, ebenso beim Spullersee.