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Zitat / Weisheit

Kunst – egal welche – ist für ein gelungenes Leben absolut notwendig. (Psychologie Heute 1/2014)

Hektors Welt

Hektors Welt
Samstag, 28. September 2013 (10-11 Std.)

Sulzfluh über Klettersteig Gauablickhöhle

Vielseitige Rundtour mit Höhlenbesuch.


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Latschau, Parkplatz Golmer Bahn bzw. Lünerseewerk
Gehzeiten: Latschau – Lindauer Hütte ca. 2 Std., Lindauer Hütte – Einstieg Klettersteig Gauablickhöhle ca. 1,5 Std., Einstieg – Ende Klettersteig ca. 1,5 Std., Ende Klettersteig – Sulzfluh ca. 1 Std., Sulzfluh – Tilisuna Hütte 1,5 Std., Tilisuna Hütte – Tobelsee ca. 1 Std., Tobelsee – Alpilaalpe ca. 45 Min, Alpilaalpe – Latschau ca. 1 Std.
Distanz: ca. 26 km
Höchster Punkt: Sulzfluh, 2.818 m
Höhenunterschied: ca. 1.800 m
Einkehrmöglichkeiten: Latschau, Lindauer Hütte, Tilisuna Hütte

Schon lange liebäugeln wir mit diesem sehr beliebten und viel frequentierten Klettersteig. Und heute, nachdem die Hochsaison vorbei, das Wetter aber noch mild und stabil ist, nehmen wir ihn endlich in Angriff. Früh morgens treffen wir in Latschau ein und machen uns gleich auf den Weg in Richtung Lindauer Hütte. Noch ist wenig los und wir genießen den ruhigen und frischen Morgen.

Kurz vor der Hütte (man sieht sie schon), zweigt von der Forststraße ein kleiner beschilderter Pfad in Richtung Klettersteig und Tilisuna Hütte ab. Von hier sind es noch etwa 400 Höhenmeter zum Einstieg in den Klettersteig. Der beste Anseilplatz ist bei der Tafel vor dem Klettersteig – hier ist man vor möglichem Steinschlag sicher.

Der Klettersteig ist sehr schön angelegt und nicht allzu schwierig. Ein Highlight ist die in den Steig eingebundene, ca. 350 m lange Gauablickhöhle, die dem Steig den Namen gibt. Für die Querung der Höhle ist unbedingt eine Stirnlampe mitzuführen.

Wanderung zum Gipfel

Am Ende des Steiges angekommen, sieht man in der Ferne den Gipfel der Sulzfluh. Da wir noch genügend Kraftreserven haben, machen wir uns auf den Weg zum höchsten Punkt dieses Bergkolosses. Die Landschaft um die Sulzfluh herum ist wunderbar. Kurz vor dem Gipfel begegnen uns viele Bergsteiger, die von der Schweizer Seite heraufkommen.

Nach einer Mittagsstärkung am Gipfel entscheiden wir uns anstatt über den „Rachen“ hinunter zur Lindauer Hütte, über die Tilisuna Hütte abzusteigen. So wandern wir erst den langen Rücken der Sulzfluh hinunter über eine beeindruckende Karstfelsenlandschaft. Sie erinnert uns sehr an das Steinerne Meer, welches wir Anfang September besucht haben. Wir finden sogar eine kleine versteinerte Meeresschnecke. :-D

Nachdem wir bei der Tilisuna Hütte angekommen sind, folgen wir den Schildern in Richtung Grabs und steigen über den Schwarzhornsattel hinunter zum schön gelegenen Tobelsee. Vorbei am See geht es zur Alpilaalpe und von dort einen steilen Pfad hinunter nach Latschau. Müde aber begeistert kommen wir nach 10 Stunden wieder beim Parkplatz an.

 
Fotos:

Panorama-Bilder:

Videos:

In dieser Gegend haben wir z.B. schon die Drei Türme und die Tschaggunser Mittagsspitze erklommen.

DHH, 28.09.2013 • HerbstWanderungen schwer