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Samstag, 4. Juli 2015 (8,5 Std.)

Wiesbadener Hütte – Großer Piz Buin (Tag 2)

Auf dem höchsten Berg Vorarlbergs :-D
(Begonnen haben wir hier)

Kurzinfo
Ausgangspunkt: Wiesbadener Hütte, 2.443 m
Gehzeiten: Wiesbadener Hütte – Einstieg Gletscher ca. 1 Std., Gletscher – Buinlücke ca. 2 Std., Buinlücke – Großer Piz Buin ca. 1,5 Std.
Rückweg: Piz Buin – Wiesbadener Hütte ca. 4 Std.
Distanz: ca. 12 km
Höchster Punkt: Großer Piz Buin, 3.312 m
Höhenunterschied: ca. 900 m
Einkehrmöglichkeiten: außer Wiesbadener Hütte keine

Darauf haben wir uns schon lange gefreut: wir erklimmen heute den höchsten Berg Vorarlbergs! :-) Bei bestem Wetter starten wir kurz nach 7 Uhr von der Wiesbadener Hütte aus Richtung Ochsentaler Gletscher. Bald nach der Grünen Kuppe sind wir am Fuße des Gletschers, wo wir zuerst das richtige Verhalten im Gletscher üben.

Aufstieg zur Buinlücke

Mit 2 Dreier-Seilschaften steigen wir nach Westen hin auf den Gletscherrücken hoch. Unterhalb etlicher beeindruckender 3.000er überqueren wir den Ochsentaler Gletscher und gelangen zur Buinlücke, die bereits knapp über 3.000 m hoch ist.

Großer Piz Buin

Bei der Buinlücke deponieren wir einen Teil unserer Ausrüstung und stärken uns noch schnell vor dem Aufstieg. Der schotterige und teils ausgesetzte Pfad hinauf zum Gipfel enthält auch einige Kletterstellen. Die Schlüsselstelle ist ein Steilhang bzw. Kamin im I. bis II. Schwierigkeitsgrad, den Werner, unser Guide, vorausklettert um uns von oben her zu sichern. So erreichen wir alle gefahrlos kurz nach Mittag den Gipfel des Großen Piz Buin, von dem wir eine atemberaubende Aussicht genießen können – ein echtes Highlight! :-D

Abstieg

Der Rückweg erfolgt im Großen und Ganzen auf derselben Strecke wie unser Aufstieg. Nur auf dem Gletscherrücken und im letzten Abschnitt bei der Grünen Kuppe haben wir die Route leicht geändert. Nach einer Stärkung in der Wiesbadener Hütte ging es schließlich wieder zurück zur Bielerhöhe und nach Hause.

Hiermit nochmals ein großes Dankeschön an unsere beiden Bergführer Karl-Heinz und Werner, die das Ganze super organisiert, uns sicher auf den Gipfel und natürlich auch wieder zurück gebracht haben! Es war ein absolutes Highlight für uns, das uns bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird!


Fotos:

Panorama-Bild:

Video:

Im Ochsental zur Grünen Kuppe haben wir früher bereits eine Wanderung gemacht. Vom Wiegensee aus kann man die Silvretta-Hochalpenstraße sehr gut sehen.

DHH, 04.07.2015 • SommerWanderungen schwer