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Zitat / Weisheit

Eine gewisse Portion an Stress scheint unserer Gesundheit sogar nachhaltig förderlich zu sein. […] Zuviel des gefährlichen Dauer­stresses hingegen lässt uns rascher altern. (Peter Spork)

Hektors Welt

Hektors Welt
Donnerstag, 1. September 2016 (8 Std.)

Gaschurn – Valschavieler Maderer und Grappeskopf

Sehr anspruchsvolle Rundtour im Verwall


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Parkplatz Gaschurn (980 m)
Gehzeiten: Gaschurn – Valschaviel Maisäß gut 1 Std., Valschaviel Maisäß – Grat ca. 1,5 Std., Grat – Valschavieler Maderer knapp 1,5 Std.
Rückweg Valschavieler Maderer – Grat ca. 1 Std., Grat – Grappeskopf unter 1 Std., Grappeskopf – Sasarscha (sehr flott!) ca. 45 Min., Sasarscha – Gaschurn gut 1 Std.
Distanz: ca. 30 km
Höchster Punkt: Valschavieler Maderer, 2.769 m
Höhenunterschied: ca. 2.100 m
Einkehrmöglichkeiten: keine

Valschavieler Maderer

Von Gaschurn aus wandern wir durch das Valschavieltal bis zum Valschaviel Maisäß. Kurz darauf zweigt beim nachfolgenden Wegweiser links ein Pfad über die Bizulalpe zum „Grat“ hoch. Beim Grat beginnt die anspruchsvollere weiß-blau markierte Strecke zum Gipfel des wenig besuchten Valschavieler Maderer.

Grappeskopf

Der Rückweg bis zum Grat ist wieder derselbe. Danach gibt es mehrere Wanderwege ins Tal, wobei wir den recht flachen und angenehmen Weg zum Grappeskopf wählen, den wir in ca. 1 Stunde erreichen. Beim Gipfelkreuz hat man eine schöne Aussicht bis ins Tal hinunter.

Kurz vor(!) dem Gipfelkreuz führt ein Pfad durch die Lawinenverbauungen hinunter nach Gortipohl. Wir sind leider den verlockenden Heidelbeer-Wegen westlich gefolgt bis es nicht mehr weiter ging und wir unseren Fehler bemerkt haben. :-) Dafür sind wir dann vom Grappeskopf aus bis nach Sasarscha in Downhillhoppers-Manier in lediglich 45 Min. hinuntergerast. :-)

Über Gortipohl laufen wir dann noch ca. 1 Stunde bis zu unserem Ausgangspunkt in Gaschurn. (Das wäre auch gut mit dem Bus machbar.)

30 km und 2.100 Höhenmeter

Achtung: diese Tour ist aufgrund der Länge und des Höhenunterschiedes recht anspruchsvoll. Zudem waren wir teilweise recht flott unterwegs, so dass man sicherheitshalber genug Zeitreserven einrechnen sollte. An einigen steileren Stellen ist auch die eine oder andere freie Hand recht hilfreich. ;-)
In dieser weniger begangenen Gegend wird man dafür mit viel Ruhe und einer sehr schönen Fauna und Flora belohnt.


Fotos:

Panorama-Bild:

Buchtipp:
Die schönsten Bergwanderungen in Vorarlberg
Rudolf Mayerhofer, Loewenzahn, ISBN 978-3-7066-2381-0

In der Nähe sind wir bereits auf die Madrisella und Heimspitze gegangen oder haben von der Bielerhöhe aus Touren unternommen. Weitere Wandermöglichkeiten sind z.B. die Zamangspitze oder das Reutehorn.

DHH, 01.09.2016 • SommerWanderungen schwer