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Zitat / Weisheit

Eine Metastudie mit weltweit erhobenen Daten von mehr als 50.000 Versuchspersonen zeigt, dass ehrenamtlich Tätige bis zu 6 Jahre länger leben als andere. (Psychologie Heute 2/2014)

Hektors Welt

Hektors Welt
Freitag, 4. November 2016 (3,5 Std.)

Schröcken – Heiterberg

Oder auch: Oh Schreck – das kann ja heiter werden! :-)


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Schröcken/Stutz (ca. 1.330 m)
Gehzeiten: Stutz – Geiersbergalpe ca. 30 Min., Geiersbergalpe – Wannenalpe ca. 30 Min., Wannenalpe – Heita ca. 25 Min., Heita – Heiterberg gut 30 Min.
Rückweg Heiterberg – Stutz ca. 1,5 Std.
Distanz: ca. 12 km
Höchster Punkt: Heiterberg, 2.188 m
Höhenunterschied: ca. 900 m
Einkehrmöglichkeiten: keine

Viel zu später Start

Erst nach der Arbeit fahren wir nach Schröcken und starten daher ziemlich verspätet gegen halb 3 Uhr nachmittags unsere Tour. Über die Geiersbergalpe erreichen wir in ca. 1 Stunde die einsame Wannenalpe mit seinem schönen Bergsee. Hier können wir etliche Gämsen beobachten.

Auf dieser Höhe ist es bereits weiß und irgendwie haben wir wieder einmal den Weg aus den Augen verloren, so dass wir bis zum Gipfel des Heita umständlich einen recht steilen Hang (den Gämsen folgend) hochgehen. :-D

Unscheinbarer Heita auf 1.940 m

Eigentlich müssten wir nun schon wieder umkehren, ohne unser geplantes Ziel erreicht zu haben. Doch wir eilen noch den „Hügel“ vor uns hoch, und können oben dem nun gut sichtbaren Gipfel des Heiterbergs nicht widerstehen. ;-) Daher laufen wir noch weiter, ohne zu wissen, dass uns die heikelsten Stellen noch bevorstehen. Gerade hier sollte man sich Zeit lassen, denn Fehler am Grat können hier sehr unangenehme Folgen haben. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier unabdingbar. Im sehr brüchigen Schiefergestein muss auch etwas gekraxelt werden.

Den Gipfel erreichen wir erst kurz nach Sonnenuntergang und so halten wir uns nur wenige Minuten am Gipfel auf, um die fantastische Stimmung und Aussicht zu genießen.

Rückweg im Dunkeln

Leider läuft uns die Zeit (bzw. das Tageslicht) davon. Nach den heiklen Kletterstellen beim Abstieg spurten wir vergeblich im Eiltempo hinunter. Die Dunkelheit ist schneller. ;-) Stolpernd und teils ratend suchen wir den Abstieg ins Tal. Da wir keine Beleuchtung dabei haben, muss das Handy (als ziemlich ungeeigneter Ersatz) herhalten. Zum Glück ging alles gut und wir sind kurz nach 18 Uhr wieder beim Auto angekommen.

Eine grandiose, ruhige aber kurz vor dem Gipfel recht anspruchsvolle Halbtagestour, für die man unbedingt ausreichend Zeit einplanen sollte, um die schöne Landschaft genießen zu können!


Fotos:

Panorama-Bild:

Andere Unternehmungen in der Nähe sind z.B. Höferspitze, Hochtannbergpass, Warth, Widderstein, Hochkünzelspitze, Üntschenspitze.

DHH, 04.11.2016 • HerbstWanderungen schwer