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Zitat / Weisheit

Bewegung gehört zu den segensreichsten Tätigkeiten überhaupt. Kein anderer Lebensstilfaktor senkt nachweislich das Risiko für so viele Krankheiten. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Samstag, 1. Juli 2017 (3,5 Std.)

Schruns – Hochjoch

Zwei unerwartete Klettersteige ;-)


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Schruns, Hochjochbahn (ca. 700 m) bzw. Sennigrat (2.280 m)
Gehzeiten: Sennigrat – Kreuzjoch ca. 15 Min., Kreuzjoch – Hochjoch gut 1 Std.
Rückweg: Hochjoch – Schwarzsee ca. 1,5 Std., Schwarzsee – Bergstation Kapell ca. 30 Min.
Distanz: ca. 7 km
Höchster Punkt: Hochjoch, 2.520 m
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 400 m, Abstieg ca. 800 m
Schwierigkeitsgrad: B (Klettersteig zum Hochjoch) bzw. C (Klettersteig zum Schwarzsee) inkl. Seilbrücken
Einkehrmöglichkeiten: Wormser Hütte, Restaurant Kapell

Regenpause auf der Bergstation Kapell

Trotz des miserablen Wetters versuchen wir eine kurze Wanderung am Hochjoch. Doch kaum sind wir in der Gondel, beginnt es zu regnen. Wir genehmigen uns daher ein 2. Frühstück im Restaurant Kapell – und siehe da, nach einer Weile hört der Regen tatsächlich auf. :-D

Klettersteig zum Hochjoch

Der 2er-Sessellift bringt uns auf den immer noch dicht bewölkten Sennigrat (2.280 m). Wir erreichen nach wenigen Minuten die Wormser Hütte und kurz darauf das Kreuzjoch (2.398 m). Da das Wetter zumindest nicht schlechter wird, wagen wir den Aufstieg zum Hochjoch. Beim Kapelljoch bemerken wir erstaunt den nagelneuen Klettersteig zum Hochjoch (Schwierigkeitsgrad B), den wir natürlich sofort testen. :-) Der Klettersteig ist landschaftlich sehr schön verlegt und enthält sogar mehrere Sitzgelegenheiten bis zum Hochjoch. Der Gipfel ist leider immer noch in dichte Wolken gehüllt, als wir ihn erreichen.

Klettersteig hinunter zum Schwarzsee

Bereits beim Aufstieg sind die 2 Seilbrücken des anderen Klettersteigs (Schwierigkeitsgrad C) nicht zu übersehen. Diese unerwartete Gelegenheit nutzen wir natürlich auch und steigen den anderen Klettersteig hinab zum Schwarzsee. Die Wegführung hier ist noch um einiges spektakulärer und aussichtsreicher als die des B-Klettersteigs. Mit etwas Glück sieht man (wie wir heute) auch Steinböcke am bzw. oberhalb des Klettersteigs. Bei Nässe gilt es einige rutschige erdige Stellen (aber auch rutschige Felsen) zu überqueren, daher empfiehlt sich die Besteigung eher bei schönem Wetter. Dann kann man die Aussicht auch mehr genießen. :-D

PS: Klettersteigausrüstung kann direkt beim Intersport-Shop ausgeliehen werden. Weitere Infos unter www.silvretta-montafon.at


Fotos:

Auf dem Hochjoch waren wir bereits im Sommer wie im Winter. Weitere Touren in der Umgebung sind z.B. Grappeskopf, Tschaggunser Mittagsspitze, Itonskopf, usw.

DHH, 01.07.2017 • SommerWanderungen schwer