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Zitat / Weisheit

So verweisen Epidemiologen […] darauf, dass das Gesundheitsrisiko, das mit 8 Stunden sitzender Tätigkeit pro Tag einhergeht, nur dann ausgeglichen werden kann, wenn man sich 1 Stunde täglich intensiv – also schweißtreibend – bewegt. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Sonntag, 20. August 2017 (6 Std.)

Mittelberg (T) – Pitztaler Gletschersteig

Eindrucksvolle Gletschertour auf über 3.000 m

Kurzinfo
Ausgangspunkt: Pitztal, Mittelberg (1.740 m)
Mit dem Gletscherexpress und der Wildspitzbahn auf den Hinteren Brunnenkogel (3.440 m)
Gehzeiten: Hinterer Brunnenkogel – Taschachhaus ca. 4 Std., Taschachhaus – Mittelberg ca. 2 Std.
Distanz: ca. 15 km
Höchster Punkt: Hinterer Brunnenkogel, 3.440 m
Höhenunterschied: gesamt ca. 1.800 m Abstieg
Einkehrmöglichkeiten: Restaurant „Kristall“ (Mittelstation), „Café“ (Bergstation), Taschachhaus, Taschach-Alm

Gsiberger im Pitztal

Heute geht’s mit dem AV Feldkirch ins Pitztal! Trotz eher trüber Wetteraussichten fahren wir mit dem Auto um 6:30 Uhr los und erreichen nach gut 2 Stunden Mittelberg im Pitztal. Der unterirdische Gletscherexpress bringt uns 1.100 m hinauf bis auf 2.841 m. Bei der Mittelstation erfahren wir, dass die Wildspitzbahn aufgrund des schlechten Wetters erst in rund 1 Stunde startet. Somit gönnen wir uns ein ausgiebiges Frühstück im Restaurant „Kristall“ und sehen uns dort eine kleine Ausstellung an.

Mit der Wildspitzbahn auf 3.440 m

Inzwischen ist die Wildspitzbahn in Betrieb und bringt uns auf den Hinteren Brunnenkogel. Das Wetter ist leider immer noch bescheiden und so legen wir – nach all den bisherigen unmenschlichen Anstrengungen ;-) – die nächste Pause im „Café“ ein (ist anscheinend das höchstgelegene Café Österreichs). Irgendwo hier haben wir die GPS-Route vergeigt, und haben leider nur einen Teil aufgezeichnet. Daher gibt es diesmal keine Karte und Höhenprofil, sorry.

Pitztaler Gletschersteig

Die angekündigte Wetterbesserung lässt noch immer auf sich warten, daher müssen wir unsere Tour eben ohne die beeindruckende Aussicht auf über 50 Dreitausender starten – schade! Aber der Abstieg über den Pitztaler Gletschersteig (A/B) ist im frischen Neuschnee auch ein tolles Erlebnis. Nach dem Klettersteig bessert sich das Wetter endlich und gibt den Blick auf den Taschachferner Gletscher und die Wildspitze frei – sehr beeindruckend!

Abstieg zum Taschachhaus

Auch wenn der Klettersteig sehr einfach und eher kurz ist, ist der weitere Weg zum Taschachhaus sehr lohnend – die Gletscherüberquerung und die Landschaft sind grandios! Nach insgesamt 4 gemütlichen Stunden (inkl. Abstechern) sind wir beim Taschachhaus, wo wir – ja, genau! – natürlich erneut einkehren. :-D Spaß beiseite, die Hütte ist sehr schön und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nach Mittelberg durchs Taschachtal

Der Rückweg nach Mittelberg über die Taschach-Alm ist in rund 2 Stunden gut machbar. Da wir unsere Tour heute sehr spät begonnen haben, geht sich zu dieser Zeit leider nichts mehr aus, außer der Rückfahrt ins Ländle. ;-)

Das Pitztal bietet einige Superlativen und ermöglicht ganzjährig viele attraktive Unternehmungen. Uns hat es hier sehr gut gefallen – wir waren sicher nicht zum letzten Mal hier!

Weitere Infos:


Fotos:

In Stubai ist es auch interessant, wo wir z.B. das Zuckerhütl bestiegen haben.

DHH, 20.08.2017 • SommerWanderungen schwer