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Zitat / Weisheit

So verweisen Epidemiologen […] darauf, dass das Gesundheitsrisiko, das mit 8 Stunden sitzender Tätigkeit pro Tag einhergeht, nur dann ausgeglichen werden kann, wenn man sich 1 Stunde täglich intensiv – also schweißtreibend – bewegt. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Samstag, 14. April 2018 (8 Std.)

Dornbirn – Fensterlikopf, Bocksberg, Karren

Große Rundtour mit Wassermannweg und Fensterliwand-Steig, nur für Adrenalin-Junkies


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Dornbirn, Gütle (505 m)
Gehzeiten: Gütle – Rappenlochschlucht und Staufensee ca. 30 Min., Staufensee – Einstieg Wassermannweg gut 30 Min., Wassermannweg – Spätenbachalpe ca. 1 Std., Spätenbachalpe – Hoher Gang ca. 30 Min., Hoher Gang – Einstieg Fensterliwand ca. 1 Std., Fensterliwand – Fensterlikopf und Bocksberg ca. 1,5 Std.
Rückweg: Bocksberg – Schuttannen knapp 1 Std., Schuttannen – Karren ca. 45 Min., Karren – Gütle gut 1 Std.
Distanz: ca. 23 km
Höchster Punkt: Bocksberg, 1.461 m
Höhenunterschied: ca. 1.250 m
Einkehrmöglichkeiten: Schuttannen, Karren, Gütle
Anforderungen: Achtung, diese Runde erfordert unbedingt Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Klettererfahrung! Ein guter Orientierungssinn ist im oberen Teil der Fensterliwand vonnöten. Teilweise kein Handyempfang auf der Strecke, daher nicht alleine gehen. Bei Feuchtigkeit meiden. Wir empfehlen, die Fensterliwand nur hinauf zu gehen (in Richtung Bocksberg). Auf lose Steine achten!

Über die Fensterliwand und den Wassermannweg haben wir gestern noch in der Firma gesprochen (Danke an Harry und Michael!). Kurzerhand beschließen wir, heute beide Strecken zu einer großen Tagestour zu kombinieren. :-)

Wir starten im Gütle, laufen durch die Rappenlochschlucht zum Staufensee, von dort den Wassermannweg entlang bis zur Spätenbachalpe. Danach suchen wir den Einstieg zur Fensterliwand, nehmen den Fensterlikopf mit und landen schließlich am höchsten Punkt der Tour – dem Bocksberg auf 1.461 m. Zurück gehen wir über Schuttannen und wollen zuletzt noch auf einen Sprung zum Karren, bevor wir wieder hinunter zum Staufensee und zurück ins Gütle wandern.

Nur für hartgesottene Wanderer

Diese Tour ist nicht nur aufgrund der Distanz anspruchsvoll (über 23 km bzw. 8 Std.). Der Wassermannweg und die Fensterliwand sind eher was für die abenteuerlustigen Wanderer mit Klettererfahrung. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar nicht sehr hoch (I bzw. max. II in der Fensterliwand), aber mangelnde Markierungen und unsicherer Untergrund (teils auch kurze Schneefelder) erschweren die Tour. Wir empfehlen die Strecke eher nicht – da machen wir viel lieber Wanderungen auf sicherem Untergrund (und dafür gerne auch schwerer), als auf wackeligen Felsbrocken und erdigen, ungesicherten Steilhängen.


Fotos:

Panorama-Bilder:

Rappenlochschlucht, Karren und Bocksberg haben wir früher bereits vorgestellt. Staufen, Alploch oder Schöner Mann wären weitere Alternativen.

DHH, 14.04.2018 • FrühlingWanderungen schwer