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Sonntag, 15. Juli 2018 (7 Std.)

Hammersbach – Höllentalklamm und Höllentorkopf (DE)

Erlebnisreicher und vielseitiger Rundweg am Fuße der Zugspitze


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Hammersbach/Grainau (ca. 780 m)
Gehzeiten: Hammersbach – Höllentalklammhütte (Klammeingang) ca. 1 Std., Klammeingang – Klammende ca. 45 Min., Klammende – Höllentalangerhütte ca. 45 Min., Höllentalangerhütte – Höllentorkopf ca. 2 Std., Höllentorkopf – Osterfelderkopf (AlpspiX) gut 30 Min.
Rückweg: Osterfelderkopf – Hochalm knapp 30 Min., Hochalm – Hammersbach ca. 1,5 Std.
Distanz: ca. 17 km
Höchster Punkt: Höllentorkopf, 2.150 m
Höhenunterschied: ca. 1.400 m
Einkehrmöglichkeiten: Höllentalklammhütte, Höllentalangerhütte, Osterfelderkopf
Hinweis: In der Klamm ist ein Regenschutz empfehlenswert

Die Zugspitzgegend wollten wir schon seit Langem erkunden. Mit dem Alpenverein bietet sich nun eine tolle Gelegenheit, obwohl die Vorzeichen dafür alles andere als gut sind: es regnet während unserer rund 2,5-stündigen Anfahrt teilweise sehr stark. Doch genau bei der Ankunft in Hammersbach hört der Regen auf – und er wird sich die gesamte Wanderung über zurückhalten. So ein Glück muss man erst einmal haben! :-D

Grandiose Höllentalklamm

Zu viert wandern wir auf gut ausgebauten Wegen zur Höllentalklammhütte, die gleichzeitig der Klammeingang ist (PS: Es gibt eine Ermäßigung für DAV- und ÖAV-Mitglieder).

Vom Höllentalklamm haben wir schon viel gehört, aber die Klamm mit ihren vielen Tunneln, Wasserfällen und beeindruckenden Felswänden hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen – eine sehr empfehlens­werte Sehenswürdigkeit!

Höllentalangerhütte

Nach dem rund 45-minütigen Klammweg wandern wir am Fuße des Waxenstein-Massivs und mit Blick auf die Zugspitze bis zur Höllentalangerhütte hoch. Von dort folgen wir dem Wegweiser Richtung Rinderschartenweg bzw. Osterfelderkopf. Anfangs noch angenehm flach, wird der Wanderweg immer steiler und alpiner, während sich der markante Höllentorkopf immer eindrucksvoller vor uns auftürmt.

Klettereinlage zum Höllentorkopf

Am Pass angekommen, bemerken wir einige Seile, die zum Höllentorkopf hoch führen. Kurzerhand kraxeln wir den abenteuerlichen Abschnitt zum Gipfelkreuz hoch. Der Abstecher (nur für absolut trittsichere und schwindelfreie Wanderer!) lohnt sich schon alleine wegen der beeindruckenden Aussicht. Von oben sehen wir auch gut auf unser eigentliches Ziel, den Osterfelderkopf, hinunter.

Osterfelderkopf

Nach dem luftigen Abstieg vom Höllentorkopf ist der stark frequentierte Osterfelderkopf recht schnell und einfach erreicht. Nachdem wir die Aussichtsplattform „AlpspiX“ erkundet haben, gönnen wir uns die erste und einzige größere Pause vor dem Rückweg.

Abstieg über Hochalm

Das Wetter wird immer ungemütlicher, daher starten wir gut gestärkt unseren Rückweg in Richtung Hochalm und Kreuzeck. Vor uns donnert und stürmt es inzwischen stark, aber irgendwie schaffen wir es vor der Gewitterfront bis nach Hammersbach, wo wir die tolle und vielseitige Wanderung im Biergarten ausklingen lassen. :-D

Weitere Infos:


Fotos:

Der Mittenwalder Klettersteig im Karwendel ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Spektakulär ist auch die Highline 179 in Reutte.