Suche

Archiv

Kalender

Oktober 2018
M D M D F S S
◄ Sep.    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Zitat / Weisheit

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Hektors Welt

Hektors Welt
Mittwoch, 15. August 2018 (5 Std.)

Zug/Formarinalpe – Formaletsch, Saladinerspitze, Fensterlewand

Drei grandiose und wenig begangene Berggipfel im Lechquellengebirge


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Zug bzw. Formarinalpe (1.874 m)
Gehzeiten: Formarinalpe → Formaletsch knapp 1 Std., Formaletsch → Wegweiser Saladinerspitze ca. 30 Min., Wegweiser → Saladinerspitze ca. 1 Std., Saladinerspitze → Fensterlewand unter 1,5 Std.,
Rückweg: Fensterlewand → Freiburger Hütte gut 30 Min., Freiburger Hütte → Formarinalpe knapp 30 Min.
Distanz: ca. 11 km
Höchster Punkt: Fensterlewand, 2.329 m
Höhenunterschied: ca. 1.000 m
Einkehrmöglichkeiten: Freiburger Hütte

Aufgrund des eher wechselhaften Wetters spekulieren wir mit geringeren Besucherströmen als sonst beim Formarinsee – und tatsächlich haben wir es heute recht gut erwischt. ;-)

Formaletsch zur Einstimmung

Von Zug aus fahren wir mit dem – dennoch vollbesetzten – Wanderbus bis zur Formarinalpe (Tagesticket für 17 EUR). Praktisch alle Wanderer starten entweder in Richtung Freiburger Hütte oder zum Steinernen Meer. Wir steigen hingegen den unscheinbaren Pfad hinter der Haltestelle hoch, der uns in unter 1 Stunde zum Formaletsch bringt. Ein schöner Aussichtsberg, der erstaunlich wenig begangen ist.

Saladinerspitze

Der Abstieg vom Formaletsch ist anfangs derselbe. Erst als es flacher wird, nehmen wir die erste Abzweigung nach links in Richtung Freiburger Hütte und wandern gemütlich bis zum Wegweiser, der die Richtung zur Saladinerspitze weist. Bis zum großen Steinfeld ist der Anstieg noch recht einfach. Danach geht es kurz abwärts, bevor der anspruchsvolle Schlussanstieg zum Gipfel der Saladinerspitze beginnt. Die vom Gipfel schroff abfallenden Felsen und der Blick über das Radonatobel bis nach Wald am Arlberg sind schwindelerregend und atemberaubend zugleich. :-D

Klettertour zur Fensterlewand

Nachdem wir beim Rückweg das tolle Steinfeld wieder überquert haben, folgen wir den blassroten Markierungen zur Fensterlewand. Der Aufstieg ist (seit einem schweren Felssturz) recht anspruchsvoll und erfordert an mehreren Stellen Klettererfahrung und auch etwas Orientierungssinn – für unerfahrene Wanderer ist die Strecke jedenfalls sowohl im Auf- als auch im Abstieg ungeeignet. Aber keine Sorge, dass Ungeübte etwas verpassen: Der Gipfel ist eher unscheinbar und auch am namensgebenden „Fensterle“ kommt man nicht vorbei.

Abstieg über die Freiburger Hütte

Beim Abstieg von der Fensterlewand legen wir eine kurze Pause ein, um im steinschlaggefährdeten Abschnitt einen vor uns absteigenden Wanderer nicht zu gefährden. Erneut beim Steinfeld angekommen, wandern wir bis zur Freiburger Hütte. Von dort kehren wir oberhalb des Formarinsees am Felsensteig zurück zur Formarinalpe, wo bereits der Wanderbus auf uns wartet. :-D

Eine sehr spektakuläre Wanderung, wenig begangen und mit immer schwerer werdenden Gipfeln in einer faszinierenden Landschaft! Für erfahrene Wanderer sehr empfehlenswert.


Fotos:

Panorama-Bild:

Weitere interessante und anspruchsvolle Wanderungen in der Nähe sind z.B. der Roggelskopf oder die Rote Wand. Beeindruckend ist auch das Steinerne Meer. Auf dem Spullerschafberg und dem Omeshorn waren wir ebenfalls schon.

DHH, 15.08.2018 (07:00) • Keine KommentareSommerWanderungen schwerRSS 2.0