Suche

Archiv

Sonntag, 19. August 2018 (7 Std.)

Coaz-Hütte – Chapütschin Pitschen (CH)

Vielseitiger Tag mit Gletscher, See und Kutschenfahrt ;-) (Tag 2)


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Coaz-Hütte (2.610 m)
Gehzeiten: Coaz-Hütte → Chapütschin Pitschen ca. 2 Std., Chapütschin Pitschen → Coaz-Hütte ca. 3 Std.
Rückweg: Coaz-Hütte → Lej da Vadret ca. 1 Std., Lej da Vadret → Restaurant Roseg ca. 1 Std.
(Kutschenfahrt: Restaurant Roseg → Pontresina ca. 1 Std.)
Distanz: ca. 15 km (ohne Kutschenfahrt)
Höchster Punkt: Chapütschin Pitschen, 3.328 m
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 1.500 m (ohne Kutschenfahrt)
Einkehrmöglichkeiten: Coaz-Hütte, Restaurant Roseg
Hinweis: Für diese Tour sollten ausreichend Pausenzeiten eingerechnet werden. Wir waren insgesamt über 10 Stunden unterwegs.

Chapütschin Pitschen

Der Wecker läutet bereits um 5 Uhr morgens. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt und unsere Ausrüstung vorbereitet haben, starten wir bei perfektem Wetter die Tour zum Chapütschin. Diese Alternative zum „La Muongia“ wurde uns gestern von der Hüttenwirtin empfohlenen. Der Weg bis zum Gletscher ist teils etwas steiler und führt durch felsdurchsetztes Gelände. Auf dem eher flachen Gletscher (erstaunlicherweise mit nicht wenigen Spalten) bilden wir 2 Seilschaften und steigen inkl. kurzer Klettereinlage zum „kleinen Chapütschin“ – dem 3.328 m hohen Chapütschin Pitschen – hoch.

Coaz-Hütte

Vom inzwischen recht belebten Gipfel kehren wir nun über denselben Weg wieder zur Coaz-Hütte zurück. An der steilen Schlüsselstelle, die wir beim Aufstieg hochgeklettert sind, müssen wir uns nun abseilen. Alleine hierfür benötigen wir rund 1 Stunde, bis sich alle 11 Personen einzeln (und teils zum ersten Mal) abgeseilt haben. Der restliche Rückweg zur Coaz-Hütte ist dann wieder einfach. In der Hütte stärken wir uns nochmals ausgiebig, bevor es nun zurück Richtung Ländle geht.

Abstieg zum Lej da Vadret

Wir verlassen bei inzwischen dichten Regenwolken die Coaz-Hütte und wandern zum langgezogenen See „Lej da Vadret“ hinab. Auch hier haben wir wieder Glück. Nach nur einigen wenigen Regentropfen erreichen wir den See genau in einem Sonnenfenster. :-D So genießen wir die warme Sonne und kühlen gleichzeitig unsere Füße im See ab. Einzig Andrea war so taff und ist sogar ganz in den kalten See hineingesprungen – Respekt! :-D

Wanderung zum Restaurant Roseg

Die Wolken verdichten sich bald wieder über uns und wir machen uns auf zum Restaurant Roseg. Nun folgt noch ein schöner Abschluss, den unser Tourenführer Martin für uns organisiert hat: Mit einer Pferdekutsche fahren wir den restlichen Weg zurück nach Pontresina.

Es war ein geniales und sehr abwechslungsreiches, schönes Wochenende! Großer Dank an Martin für die tolle Organisation, die schöne Alternativroute sowie die Gesamtleitung.

Weitere Infos und Fotos zur Tour gibt es beim AV Feldkirch.


Fotos:

Panorama-Bilder:

In Maloja haben wir bereits eine schöne Wanderung gemacht und auf den Piz Trovat sowie Munt Pers sind wir auch schon hochgewandert. St. Moritz ist immer einen Besuch wert.

DHH, 19.08.2018 (17:27) • Keine KommentareSommerWanderungen schwerRSS 2.0