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Zitat / Weisheit

Bewegung gehört zu den segensreichsten Tätigkeiten überhaupt. Kein anderer Lebensstilfaktor senkt nachweislich das Risiko für so viele Krankheiten. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Sonntag, 9. September 2018 (6,5 Std.)

Steeg – Pimig (T)

Wenig begangener, anspruchsvoller Gipfel in Tirol


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Steeg, Parkplatz Aqua Nova (ca. 1.125 m)
Gehzeiten: Steeg → Hinterbischenalpe ca. 1,5 Std., Hinterbischenalpe → Pimig ca. 2 Std.
Rückweg: Pimig → Mahdbergalpe ca. 1 Std., Mahdbergalpe → Steeg ca. 2 Std.
Distanz: ca. 21 km
Höchster Punkt: Pimig, 2.406 m
Höhenunterschied: gut 1.400 m
Einkehrmöglichkeiten: Mahdbergalpe

Nachdem die letzten beiden Wochenenden wetterbedingt ausfielen (und leider auch eine Hochtour, die wir schon seit Jahren machen wollen – irgendwie mag uns dieser Berg wohl nicht ;-) ), wird es nun höchste Zeit, wieder einmal die Beine auf die Berge zu schwingen.

Heute nehmen wir uns den Pimig vor, mit dem wir ja schon länger liebäugeln. Anhand der wenigen gefundenen Tourenbeschreibungen haben wir eine eher gemütliche Wanderung erwartet. Doch für diese Runde sollte man trittsicher und schwindelfrei sein sowie etwas Orientierungssinn mitbringen. Bei Nässe sollte man die Tour meiden.

Start in Steeg

Von Steeg aus gehen wir westlich in Richtung Kirche und folgen den Wegweisern „Pimig-Rundweg“. An einem Güterweg zeigt uns zum letzten Mal der Wegweiser die Richtung nach rechts auf einen verwachsenen Weg. Bis zur Hinterbischenalpe helfen jedoch rot-weiße Markierungen weiter. Kurz darauf erreichen wir einen kleinen Bergteich bzw. eher Tümpel. Hier orientiert man sich links und geht zum Wald hoch, wo sich dann wieder deutliche Wegspuren finden.

Der weitere Aufstieg wechselt mit entweder deutlichen Wegpassagen oder mit unmarkierten bzw. verwachsenen Stellen, die teils etwas Suche erfordern. Immerhin werden wir auf dem manchmal sehr steilen Weg hinauf mit vielen Heidelbeeren entschädigt. :-)

Weiter oben verläuft der Pfad beeindruckend schön am schmalen Berggrat. Kurz vor der letzten Felswand (man denkt schon, dass man gleich am Ziel ist), führt ein sehr schmaler und unscheinbarer Pfad unerwartet links weiter. Bei Nässe kann es hier ziemlich schnell unangenehm werden, denn Fehler sollte man sich hier besser nicht erlauben.

Pimig (2.406 m)

Nachdem wir eine Weile dem Pfad gefolgt und am Gipfel schon vorbei sind, geht es endlich wieder nach rechts in einem letzten Steilhang hoch zum Gipfelkreuz. Seltsamerweise steht das Gipfelkreuz aber nicht am höchsten Punkt, wo die Rundumsicht noch besser ist.

Rückweg über Mahdbergalpe

Nach einer gemütlichen Pause steigen wir südlich ab. Auch hier ist der Weg teilweise recht anspruchsvoll, v.a. etwas später an einem bröseligen Schieferhang auf dem Weg Richtung Mahdbergalpe. Nach dieser Stelle verbringen wir noch sehr viel Zeit mit Heidelbeersammeln, die direkt am Wegesrand wachsen. :-D

Auf dem sehr langen Rückweg ab der Mahdbergalpe nach Steeg wäre ein Mountainbike ideal, das wir aber leider nicht parat haben. So bleibt uns nur der rund 10 km lange Hatsch zurück nach Steeg. (Vermutlich haben wir zudem den Wanderweg links des Kaiserbaches sowie über die Hängebrücke verpasst. Diese Strecke wäre vermutlich interessanter, aber nicht viel kürzer.)

Aufgrund der Distanz und der anspruchsvollen Strecke wundert es nicht, dass der Pimig nicht sehr viele Wanderer sieht. Für uns war es aber eine schöne Tour, die wir schon lange machen wollten. :-)


Fotos:

Panorama-Bild:

Schöne Touren in der Nähe sind z.B. der Biberkopf, der Lachenkopf, das Hohe Licht, oder die Fanggekarspitze.

DHH, 09.09.2018 (18:33) • Keine KommentareSommerWanderungen schwerRSS 2.0