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Sonntag, 23. September 2018 (6 Std.)

Brand – Neyerscharte-Klettersteig

AV-Tour mit Überraschungen und vielen Einkehrschwüngen :-)


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Douglass Hütte (1.980 m), Endpunkt: Talstation Lünerseebahn (1.566 m)
Gehzeiten: Douglass Hütte → Saulajoch ca. 40 Min., Saulajoch → Heinrich-Hueter-Hütte ca. 30 Min., Heinrich-Hueter-Hütte → Einstieg Neyerscharte-Klettersteig ca. 1 Std., Einstieg Neyerscharte-Klettersteig → Ende Neyerscharte-Klettersteig ca. 50 Min.
Rückweg: Neyerscharte-Klettersteig → Heinrich-Hueter-Hütte ca. 1,5 Std., Heinrich-Hueter-Hütte → Saulajoch ca. 40 Min., Saulajoch → Talstation Lünerseebahn (über den „Latschenfresser“) ca. 45 Min.
Klettersteig: Schwierigkeitsgrad B/C (anscheinend irgendwo auch eine D-Stelle?).
Die große Seilbrücke ist derzeit nicht begehbar.
Distanz: ca. 16 km
Höchster Punkt: Neyerscharte, ca. 2.400 m
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 1.200 m, Abstieg ca. 1.600 m
Einkehrmöglichkeiten: Douglass Hütte, Heinrich-Hueter-Hütte

Trotz eher wechselhaftem Wetter starten wir mit dem AV Feldkirch in Brand und fahren mit der Lünerseebahn zur Douglass Hütte hoch. Heute hatten wir eigentlich den Saulakopf-Klettersteig geplant. Da es am Lünersee jedoch recht windig ist, kehren wir erstmal ein. ;-)

Von der Douglass Hütte zur Heinrich-Hueter-Hütte

Unserem Tourenführer ist der Saulakopf-Klettersteig bei dieser Wetterlage etwas zu heikel und so starten wir eine Alternativtour zum Neyerscharte-Klettersteig. Über das Saulajoch wandern wir zur Heinrich-Hueter-Hütte und kehren dort auch nochmals kurz ein. ;-)

Neyerscharte-Klettersteig

Von der Hütte steigen wir unterhalb der Zimba zur Neyerscharte hoch. Erst kurz vor dem Klettersteig beim Anlegen unserer Sets bemerken wir, dass ein Teilnehmer ein altes, inzwischen verbotenes Klettersteigset dabei hat und daher nicht mit kann. Da er noch Schuhe in Denis’ Auto hat, bekommt er seinen Autoschlüssel, damit er seine Sachen holen und dann mit den Öffis nach Hause kann, ohne auf uns warten zu müssen. Der Autoschlüssel wird bei der Talstation deponiert.

Nur noch zu dritt steigen wir die Neyerscharte hoch. Der Klettersteig ist wesentlich kürzer und einfacher als der Saulakopf (B/C, anscheinend gibt es aber auch eine D-Stelle?). Am Ostgrat der Zima (und dem Ende des Klettersteigs) gönnen wir uns eine kleine Pause, bevor wir wieder auf gleichem Weg zur Heinrich-Hueter-Hütte zurückkehren. Hier wird uns klar, dass wir die letzte Talfahrt nicht mehr schaffen werden und so müssen wir (bei miserablem Netzempfang) mehrmals hin- und her telefonieren, damit der Autoschlüssel für uns noch irgendwo deponiert wird, bevor die Talstation schließt. :-)

Saulajoch und Latschenfressersteig

Als wir von der Hütte in Richtung Saulajoch starten, beginnt es zu regnen, aber glücklicherweise nur kurz. Ab dem Saulajoch steigen wir über den Latschenfresserweg hinab – eine lange und steile, aber beeindruckende Angelegenheit. Den Autoschlüssel finden wir sofort im vereinbarten Versteck und unsere überraschungsreiche Tour geht schließlich zu Ende.

Der geplante Saulakopf ist es heute zwar nicht geworden, aber so konnten wir die Neyerscharte und den Latschenfresser auch mal sehen. ;-)


Fotos:

Den Saulakopf-Klettersteig haben wir früher schon vorgestellt. Schöne Wander-Touren sind z.B. auch die Gottvaterspitze oder der Große Valkastiel.