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Zitat / Weisheit

Der Gipfel des Wahnsinns ist es, auf eine Veränderung zu warten, ohne etwas zu verändern. (Albert Einstein)

Hektors Welt

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Samstag, 13. Oktober 2018 (5 Std.)

Gaschurn – Madrisella-Klettersteig

Neuer Genuss-Klettersteig im Montafon


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Gaschurn (ca. 980 m) bzw. Bergstation Versettlabahn (2.015 m)
Gehzeiten: Bergstation → Alp Nova ca. 20 Min., Alp Nova → Seressee ca. 30 Min., Seressee → Einstieg Klettersteig ca. 15 Min., Einstieg Klettersteig → Ende Klettersteig ca. 1,5 Std., Ende Klettersteig → Madrisella ca. 15 Min.
Rückweg: Madrisella → Versettla ca. 20 Min., Versettla → Vier Barga (flott) knapp 30 Min., Vier Barga → Schwizerhüsli (recht flott) gut 30 Min., Schwizerhüsli → Talstation ca. 40 Min.
Klettersteig: Schwierigkeitsgrad C/D, ca. 400 HM, angegeben sind 3 Stunden, die Meisten schaffen es wohl deutlich schneller
Distanz: gut 14 km
Höchster Punkt: Madrisella, 2.466 m
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 800 m, Abstieg ca. 1.500 m
Einkehrmöglichkeiten: keine (ggf. Nova Stoba, Nähe Bergstation)

Neuer Klettersteig

Gaschurn hat dieses Jahr einen neuen Klettersteig bekommen, den wir heute versuchen wollen. :-) Die Versettlabahn bringt uns auf gut 2.000 m hoch, wo der Klettersteig bereits ausgeschildert ist. Zuerst wandern wir den ansonsten wenig begangenen Weg hinunter zur Alp Nova. Danach steigen wir auf dem breiten Güterweg hoch bis zum Seressee, wo ein Schild zum Klettersteig links hinauf weist. Bis zum Einstieg sind es dann (auf einem recht steilen Pfad) nur noch etwa 15 Minuten.

Madrisella-Klettersteig

Heute scheinen wir nicht die Einzigen hier zu sein: Es ist sehr viel los auf dem Klettersteig – auch weniger Erfahrene versuchen sich am neuen Klettersteig im Schwierigkeitsgrad C/D. Die Strecke ist seltsamerweise mit 3 Std. angeschrieben, wir benötigen jedoch gerade mal die Hälfte der Zeit, obwohl wir teilweise warten bzw. einige Gruppen/Personen überholen und auch viele Fotos machen.

Der Klettersteig verläuft Großteils im Schatten (Nordanstieg), ist ansonsten aber genial angelegt und relativ einfach – ein richtiger Genuss-Kletterseig! Einsteiger sollten sich jedoch bewusst sein, dass die Drahtseile oft am Grat verlaufen und der Aufstieg dadurch insbesondere weiter oben recht ausgesetzt ist. Wir haben zudem beim Aufstieg Kommentare gehört, dass es der lange Mittelteil in sich hat. Für komplette Neulinge ist diese Strecke (ohne Notausstieg) daher vermutlich weniger geeignet.

Vom Gipfel der Madrisella bietet sich nochmals ein grandioser Blick zurück zum oberen Drittel des abwechslungsreichen Klettersteigs – v.a. die über den Normalweg aufgestiegenen Wanderer staunen nicht schlecht über die im Fels verlegte Route. :-)

Abstieg über Versettla

Der Weg zurück führt uns zuerst zur unscheinbaren Versettla (2.372 m) und dann weiter zu einem Wegweiser, bei dem wir die Abzweigung rechts nach „Vier Barga“ nehmen – wir wollen zu Fuß ins Tal. Diese Strecke (v.a. ab Vier Barga) ist eine geniale „Downhillhoppers-Autobahn“ und daher spurten wir recht flott ins Tal – einfach genial! :-D Allerdings werden wir dann doch durch gefundene Heidelbeeren und Pilze etwas eingebremst. Über Pfanges (erneuter kurzer Aufstieg) kehren wir schließlich ins Tal zurück.

Die Tour hat uns sehr gut gefallen und der Klettersteig ist super. Am besten wählt man den Klettersteig an einem komplett trockenen Tag (wegen erdiger Stellen) und wenn weniger los ist, um Wartezeiten zu vermeiden. ;-)


Fotos:

Die Madrisella haben wir früher schon vorgestellt. Die Madrisa, der Schafbodenkopf und der Hochmaderer sind ebenfalls schöne Touren in der Umgebung.

DHH, 13.10.2018 (19:05) • Kommentare deaktiviertHerbstWanderungen schwerRSS 2.0