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Zitat / Weisheit

Eine gewisse Portion an Stress scheint unserer Gesundheit sogar nachhaltig förderlich zu sein. […] Zuviel des gefährlichen Dauer­stresses hingegen lässt uns rascher altern. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Sonntag, 21. Oktober 2018 (4,5 Std.)

Gargellen – Schlappiner Spitze

Windige Wanderung im Valzifenztal mit kurzer Klettereinlage


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Vergalda in Gargellen (ca. 1.470 m)
Gehzeiten: Vergalda → Untere Valzifenzalpe ca. 30 Min., Untere Valzifenzalpe → Obere Valzifenzalpe ca. 20 Min., Obere Valzifenzalpe → Schlappiner Joch ca. 40 Min., Schlappiner Joch → Schlappiner Spitze (mit Umwegen) ca. 1 Std.
Rückweg: Schlappiner Spitze → Schlappiner Joch gut 30 Min., Schlappiner Joch → Obere Valzifenzalpe (flott) gut 20 Min., Obere Valzifenzalpe → Vergalda ca. 40 Min.
Distanz: ca. 14 km
Höchster Punkt: Schlappiner Spitze, 2.442 m
Höhenunterschied: ca. 1.050 m
Einkehrmöglichkeiten: keine
Hinweis: ungesicherte Kletterstelle (II) direkt vor dem Gipfel

Den schönen Herbsttag wollen wir wieder einmal für eine Wanderung nutzen. Heute verschlägt es uns nach Gargellen. Wir starten ab Vergalda ins Valzifenztal. Ob man direkt oder über die Madrisahütte aufsteigt, macht eigentlich keinen großen Unterschied (wir steigen direkt hoch und beim Rückweg über die Madrisahütte ab).

Untere und obere Valzifenzalpe

Das Valzifenztal unterhalb des Madrisa-Massivs ist wunderschön ruhig und recht flach – herrlich! Die Obere Valzifenzalpe erreichen wir daher gemütlich innert 1 Stunde. Nachdem wir eine kleine Bachbrücke überschreiten, wird der Wanderweg zum Schlappiner Joch bald deutlich steiler. Bei der Ankunft am Joch an der Schweizer Grenze weht eine eisige Brise, so dass wir gleich weiter Richtung Gipfel wandern.

Schlappiner Spitze von der schweizer Seite

Leider schauen wir nicht gut genug und kommen so irgendwann vom Weg ab. Kurzerhand suchen wir einfach neben und über den großen Felsblöcken einen Weg zum Berggrat. Da es oben keine Gipfelkreuze gibt, orientieren wir uns erstmal ein wenig, indem wir einige kleinere Spitzen am Grat besteigen, bis wir schlussendlich doch noch die Schlappiner Spitze mit dem Holzpflock entdecken. :-D

Der Aufstieg sieht zuerst ziemlich anspruchsvoll und steil aus. Das kleine Felsplateau kann aber mit leichter Kletterei (max. II) recht gut bestiegen werden. Die Aussicht ist zwar genial, aber aufgrund des Windes kehren wir bald wieder um. Diesmal auf dem regulären Abstiegsweg ;-) zum immer noch windigen Schlappiner Joch. Von dort dann etwas flotter (um uns aufzuwärmen) auf bereits bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Eine herrliche und sehr ruhige Tour, die wir eigentlich (wenn der Wind nicht wäre) noch ausweiten wollten. Aber wir holen den Rest gleich mit der nächsten Tour nach! :-D


Fotos:

Panorama-Bilder:

Weitere Wandermöglichkeiten in Gargellen sind z.B. Madrisa, Riedkopf, Reutehorn.

DHH, 21.10.2018 (21:40) • Kommentare deaktiviertHerbstWanderungen schwerRSS 2.0