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Zitat / Weisheit

Hindernisse und Schwierig­keiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen. (Friedrich Nietzsche)

Hektors Welt

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Samstag, 31. August 2019 (5,5 Std.)

Zürs – Untere Wilgrubenspitze (Große Wildgrubenspitze)

Auf den höchsten Gipfel des Lechquellengebirges

Kurzinfo
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz vor Zürs (ca. 1.720 m)
Gehzeiten: Zürs → Zürsersee ca. 45 Min., Zürsersee → Untere Wildgrubenspitze (Umweg) gut 2 Std.
Rückweg: Untere Wildgrubenspitze → Zürsersee ca. 2 Std., Zürsersee → Zürs ca. 30 Min.
Distanz: ca. 10 km
Höchster Punkt: Untere (bzw. Große) Wildgrubenspitze, 2.753 m
Höhenunterschied: gut 1.000 m
Einkehrmöglichkeiten: keine (ggf. Restaurant Seekopf)
Hinweis: nur für erfahrene Kraxler mit gutem Orientierungssinn. Bei Nässe meiden.

Zürsersee

Von Zürs aus steigen wir in nur 45 Min. zum Zürsersee hoch, wo erstmals unser heutiges Ziel zu sehen ist. Nach der Talstation der Muggengratbahn sind Wegspuren eher mau. (Am besten steigt man erst hinter dem Bach hoch, damit man ihn später nicht queren muss.)

Weglose Kraxelei

Oben im Geröllkessel fehlt uns dann komplett die Orientierung. ;-) Wir sehen zwar links (Richtung Muggengratbahn) einen Pfad. Da wir jedoch nicht wissen, dass dort ein Klettersteig ist, wundern wir uns, wie man dort die steilen Felsen hochkommen soll. Deshalb steigen wir die große Schotterrinne hoch und hoffen, dass wir weiter oben auf den Aufstiegsweg treffen.

Am Fels angekommen ist leider noch immer keine Wegmarkierung zu sehen. Wir sind jedoch ziemlich sicher, dass weiter oben der Weg hoch führen muss, deshalb klettern wir die Felsen weiter hoch (Schwierigkeitsgrad 2-3) und nach langsam aufkommenden Zweifeln entdecken wir endlich doch noch eine weiß-blaue Markierung! :-)

Nur für erfahrene Wanderer

Doch auch der markierte und mit einem dünnen Drahtseil gesicherte Weg ist nicht zu unterschätzen. Einige Stellen sind ungesichert und ziemlich ausgesetzt. Auch die veralteten Drahtseile sollten eher mit Vorsicht genossen werden.

Nach rund 3 Stunden stehen wir schließlich auf dem Gipfel und können das tolle Bergpanorama genießen. :-)

Rückweg

Nachdem wir die letzten Drahtseile hinter uns gelassen haben, folgen wir nun dem Schotterpfad hinunter. Das geht bis zu einem kleinen Grasplateau ganz gut. Beim Plateau verlieren sich die Spuren und dahinter fällt der Fels steil ab. Nun rechts halten und nach Trittspuren im steilen Grashang Ausschau halten. Dann gelangt man bald zu einem Klettersteig, der hinunter zum Aufstiegspfad führt (den wir beim Aufstieg für nicht begehbar hielten. ;-) Dass da auch ein Klettersteig sein könnte, daran haben wir gar nicht gedacht.)

Der Klettersteig sieht recht neu aus und ist super – wenn er denn nur noch durchgehend sein könnte. ;-) Seltsamerweise muss man zwei Mal ungesichert absteigen und auch am Klettersteig-Ende kurz etwas kraxeln. Dennoch super – ohne den Klettersteig wäre der Abstieg ein sehr gefährliches Unterfangen.

Wieder beim Zürsersee angelangt, hopsen wir in nur 30 Min. zum Auto hinunter.

Die Untere Wilgrubenspitze (oder auch Große Wildgrubenspitze) ist eine sehr anspruchsvolle Wanderung und daher nur für Wanderer mit Klettererfahrung, Schwindelfreiheit und gutem Orientierungssinn zu empfehlen.


Fotos:

Den Zürsersee haben wir bereits vorgestellt. Umliegend gibt es schöne Bergziele, wie z.B. Hasenfluh, Omeshorn, Rüfispitze, Trittkopf.

DHH, 31.08.2019 (18:56) • Kommentare deaktiviert für Zürs – Untere Wilgrubenspitze (Große Wildgrubenspitze)SommerWanderungen schwerRSS 2.0