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Zitat / Weisheit

Belastungen zermürben unsere Wirbelsäule nicht – sie sind lebenswichtig. (GEOkompakt 34)

Hektors Welt

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Samstag, 8. August 2020 (5,5 Std.)

Zürs – Obere Wildgrubenspitze, Madlochspitze, Stierlochkopf

Tolle Wanderung im Lechquellengebirge


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Zürs, Wanderparkplatz (ca. 1.720 m)
Gehzeiten: Zürs → Zürser See ca. 45 Min., Zürser See → Madlochjoch ca. 45 Min., Madlochjoch → Obere Wildgrubenspitze knapp 1 Std., Obere Wildgrubenspitze → Stierlochkopf knapp 1 Std., Stierlochkopf → Madlochspitze knapp 30 Min.
Rückweg: Madlochspitze → Seekopf ca. 1 Std., Seekopf → Zürs ca. 30 Min.
Distanz: gesamt ca. 15 km
Höchster Punkt: Obere Wildgrubenspitze, 2.625 m
Höhenunterschied: gesamt ca. 1.350 m
Einkehrmöglichkeiten: Bergrestaurant Seekopf
Hinweis: Das Drahtseil an der Schlüsselstelle zur Oberen Wildgrubenspitze war schon stark beschädigt. Dies wird erst am anderen Ende an der Verankerung sichtbar. Daher sollte man über dem Abgrund äußerst vorsichtig sein und sich ausreichend sichern.

Nachdem wir bereits die Untere Wildgrubenspitze erklommen haben, wollen wir heute auch noch zur Oberen Wildgrubenspitze hoch, die (trotz ihres Namens) gute 100 Meter niedriger ist. ;-)

Startpunkt Zürs

Von Zürs aus beginnen wir unseren Aufstieg zum Zürser See, der so früh am Morgen noch menschenleer und sehr idyllisch ist. Nach einem kurzen Abstecher zur nahegelegenen Höhle wandern wir zum Madlochjoch hinauf. Dies ist heute unser Dreh- und Angelpunkt für die folgenden 3 Gipfel.

Obere Wildgrubenspitze

Zuerst nehmen wir das heutige Tagesziel in Angriff und folgen dem rot-weißen Wanderweg Richtung Ravensburger Hütte/Spullersee. Beim ersten Holzpfosten mit blau-weißer Markierung verlassen wir den Wanderweg nach links hoch und folgen nun immer den Markierungen. Oft sind keine Wegspuren auszumachen, erst weiter oben werden sie deutlicher.

Kurz vor dem Gipfel muss noch ein Felsabschnitt über dem Abgrund umgangen werden. Die Schlüsselstelle ist zwar mit einem Drahtseil gesichert, aber hier sollte man gut aufpassen, denn bei uns war das Drahtseil auf der anderen Seite schon halb durch, was man leider erst zu spät bemerkt. Die letzten Meter bis zum Gipfel müssen dann noch ungesichert am steilen Hang hochgewandert werden. Der Gipfel ist somit nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet.

Stierlochkopf

Nachdem wir die tolle Aussicht genossen und die Schlüsselstelle erneut passiert haben, steigen wir wieder zum rot-weißen Wanderweg hinunter. Von dort kürzen wir dann aber gleich querfeldein nördlich ab. Wieder auf dem Wanderweg wandern wir nun zur gut sichtbaren Biwakschachtel. Kurz darauf stehen wir bereits auf dem Stierlochkopf, der einen schönen Blick auf die vielen Schafberge gewährt. ;-)

Madlochspitze

Wir wandern zurück zum Madlochjoch, wo inzwischen etliche Wanderer eine Pause einlegen. Oberhalb der Bergstation steigen wir den schottrigen und recht steilen Hang hoch zur Madlochspitze – die lediglich ein Steinmännchen auf ihrem flachen und weitläufigen Gipfelstück bereithält. Das tolle 360°-Panorama macht den kurzen Aufstieg auf den unspektakulären Berg jedoch allemal wieder wett.

Rückweg über den Seekopf

Ein letztes Mal steigen wir zum Madlochjoch hinunter, dann wandern wir gemütlich zurück zum Zürser See und nehmen dort noch schnell den kaum erwähnenswerten Seekopf mit, bevor uns der Ausgangspunkt in Zürs wieder erwartet. ;-)

Eine überaus schöne und vielseitige Wanderung. Lediglich beim Drahtseil sollte man etwas vorsichtig sein.


Fotos:

Panorama-Bilder:

Die Untere Wildgrubenspitze ist nicht nur höher, sondern auch deutlich anspruchsvoller. In der Nähe gibt es viele Wandermöglichkeiten, wie z.B. Omeshorn, Hasenfluh, Zürsersee, Spullerschafberg, usw.

DHH, 08.08.2020 (21:16) • Kommentare deaktiviert für Zürs – Obere Wildgrubenspitze, Madlochspitze, StierlochkopfSommerWanderungen schwerRSS 2.0