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Sonntag, 25. Oktober 2020 (4,5 Std.)

Stallehr – Davennakopf

Anspruchsvoller Gipfel im Schatten seines Namensvetters


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Stallehr (600 m)
Gehzeiten: Stallehr → Jägerstand ca. 1 Std., Jägerstand → Davenna-Maisäß ca. 30 Min., Davenna-Maisäß → Davennakopf ca. 1 Std.
Rückweg: Davennakopf → Davenna-Maisäß ca. 1 Std., Davenna-Maisäß → Stallehr ca. 1 Std.
Distanz: ca. 11 km
Höchster Punkt: Davennakopf, 1.708 m
Höhenunterschied: ca. 1.150 m
Einkehrmöglichkeiten: keine
Hinweis: Ab dem Davenna-Maisäß Trittsicherheit erforderlich, teils recht steil mit kurzen Kraxelstellen

Start in Stallehr

Von Stallehr aus wandern wir zuerst den Wanderweg in den Wald hoch. Nach der Abzweigung zur Ruine (die wir ignorieren) wählen wir die erste, sehr unscheinbare Pfad-Abzweigung rechts hoch und folgen nun immer den rot-weißen Markierungen.

Als wir wieder auf den Forstweg an einer Kehre stoßen, folgen wir fälschlicherweise einem Jägerpfad – die fehlenden Markierungen hätten uns eigentlich stutzig machen müssen. ;-)

Davenna-Maisäß

Nach dem Fauxpas und der Rückkehr zum Forstweg wandern wir nun letzteren hoch und erreichen schon bald das Davennamaisäß.

Ab hier sind die Markierungen blau-weiß – was uns anfangs wundert, denn der Anstieg ist vorerst nicht anspruchsvoller als zuvor. Erst nach dem ersten Wegweiser zum Davennakopf wird der Pfad deutlich steiler und auch schwerer. An mehreren Stellen muss auch kurz gekraxelt werden. Die Wegmarkierungen sind allerdings sehr vorbildlich und häufig angebracht, sodass die Wegfindung nie zum Problem werden dürfte.

Steiler Anstieg zum Gipfel

Nach dem steilsten Abschnitt wird es kurz flacher und wir freuen uns schon, dass wir bald am Gipfel sind. Aber das täuscht – der Wanderweg zieht sich noch eine ganze Weile hin und gegen Ende muss erneut eine letzte kurze Kraxelstelle überwunden werden (wo Denis beim Rückweg die Kamera aus der Hosentasche rutscht und ein wenig beschädigt wird. So ein M***!) :-)

Davennakopf

Immer den Wegmarkierungen folgend erreichen wir bald den breiten Gipfel inkl. Sitzgelegenheit. Das Bergpanorama an diesem klaren Tag ist ebenso beeindruckend wie die unzähligen Gipfelbucheinträge der vergangenen Jahre – Hut ab vor dieser Leistung! :-D

Rückweg nach Stallehr

Nach einer gemütlichen und aussichtsreichen Pause kehren wir über dieselbe Strecke wieder zurück ins Tal. Zur Abwechslung wählen wir jedoch ab dem Davenna-Maisäß den Forstweg rechts hinunter, der auch nicht viel länger als der Wanderweg ist. Schon bald treffen wir wieder auf unseren Aufstiegsweg und sind in unter 1 Stunde wieder am Ausgangspunkt.

Der Gipfel ist eher für erfahrene Wanderer zu empfehlen, aber trotz des mühsamen Aufstiegs bestimmt ein Erlebnis. :-D


Fotos:

Panorama-Bild:

Die Davennaspitze ist ebenfalls toll. Weitere Touren in der Nähe sind z.B. Monteneu, Wannaköpfle und Itonskopf oder die Gamsfreiheit.

DHH, 25.10.2020 • HerbstWanderungen schwer