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Zitat / Weisheit

So verweisen Epidemiologen […] darauf, dass das Gesundheitsrisiko, das mit 8 Stunden sitzender Tätigkeit pro Tag einhergeht, nur dann ausgeglichen werden kann, wenn man sich 1 Stunde täglich intensiv – also schweißtreibend – bewegt. (Peter Spork)

Hektors Welt

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Sonntag, 22. November 2020 (3 Std.)

Dünserberg – Koppes (Kopes), Dünser Horn und Muttkopf

3 wenig bekannte Berge auf dem Walserkamm


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Dünserberg, Winkel (1.323 m)
Gehzeiten: Winkel → Muttkopf ca. 45 Min., Muttkopf → Dünser Horn gut 30 Min., Dünser Horn → Älpele knapp 30 Min., Älpele → Koppes ca. 30 Min.
Rückweg: Koppes → Älpele ca. 15 Min., Älpele → Winkel ca. 15 Min.
Distanz: ca. 10 km
Höchster Punkt: Koppes, 1.735 m
Höhenunterschied: gut 650 m
Einkehrmöglichkeiten: Älpele-Hütte (Selbstbedienung)

Diesmal nehmen wir uns 3 unscheinbare und weniger begangene Bergziele auf dem Dünserberg vor. Dazu starten wir beim inzwischen kostenpflichtigen Wanderparkplatz „Winkel“ und wandern die breite Straße bis zum „Generationenbaum“ hoch. Dort zweigen wir nach links ab, Richtung Egg-Alpe.

Muttkopf

Ab der Egg-Alpe wandern wir westlich am Waldrand weglos hoch und erreichen bald darauf einen Pfad im Wald. Diesem folgend gelangen wir auf einen breiten Forstweg. Kurz vor dessen Ende weichen wir nach rechts im Bogen aus und erreichen bald erneut einen breiten Forstweg, von wo aus das Bergkreuz vom Muttkopf bereits zu sehen ist. Mangels Aussicht kehren wir bald auf derselben Strecke wieder zur Egg-Alpe zurück.

Dünser Horn

Vor der Egg-Alpe wandern wir am Bergrücken den linken Waldrand hoch (bzw. bereits etwas im Wald drin). Nach einem etwas steileren Abschnitt erreichen wir eine Lichtung und folgen nun einfach dem sichtbaren Pfad. Gegen Ende weichen wir auf den Grashang links aus und sind bereits auf dem höchsten Punkt. Die exakt höchste Stelle konnten wir nicht finden, daher musste anhand vom GPS ein alter Baum für den höchsten Punkt des Berges herhalten. ;-)

Koppes (bzw. Kopes)

Vom Dünser Horn kürzen wir kurz nach Osten weglos im Wald ab und sind bald auf einem breiten Wanderweg, der uns vorbei am Naturfreundehaus zum Älpele führt. Dort sind wir etwas überrascht über die vielen Wanderer/Radler, die (teils) ganz offensichtlich in Gruppen unterwegs sind und somit die derzeitigen Lockdown-Regeln missachten.

Wir wandern den breiten Weg hinter dem Älpele hoch und folgen diesem bis zu einem Tümpel. Dort steigen wir dann praktisch direkt zum Koppes (teils auch Kopes geschrieben) hoch. Die Zaunpfähle sind hier ein recht gutes Leitsystem im dichten Wald, da im frischen Schnee eventuell vorhandene Wegspuren nicht erkennbar sind.

Auch der Koppes ist ziemlich unscheinbar und bietet aufgrund der umliegenden Bäume wenig Aussicht.

Rückweg über das Älpele

Wir steigen wieder auf derselben Strecke zur Älpelehütte hinab (bzw. kurz davor, weil dort immer noch viel los ist) und wandern dann gemütlich den Hauptweg zurück zum Ausgangspunkt.

Diese 3 „Hügel“ wollten wir schon länger erwandern und können sie nun auch abhaken. ;-) Für Wanderer sind diese Ziele aufgrund fehlender Wegmarkierungen sowie schlechter Aussicht eher uninteressant. Wer hingegen auf dem Dünserberg abseits vom Trubel sein möchte und weglose Waldabschnitte mag, ist hier richtig. ;-)


Fotos:

Buchtipp:
Bregenzerwald/Lechquellengebirge – Alpenvereinsführer
Dieter Siebert, Bergverlag Rother, ISBN 978-3-7633-1095-1

Bekanntere Ziele auf dem Walserkamm sind z.B. die Gulmalpen, Hochgerach oder Tälispitze.

DHH, 22.11.2020 • HerbstWanderungen mittel