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Zitat / Weisheit

Zufriedenheit ist das Ergebnis eines Vergleichs zwischen realer Situation und Idealvor­stellungen. Je kleiner die Kluft ist, desto zufriedener sind wir. (Psychologie Heute 1/2014)

Hektors Welt

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Samstag, 2. Juli 2022 (6 Std.)

Schönenbach – Hahnenköpfle über das Gottesacker

Spektakuläre Wanderung mit kulinarischen Überraschungen :-)


Kurzinfo
Ausgangspunkt: Schönenbach, Wanderparkplatz (ca.1.015 m)
Gehzeiten: Schönenbach → Kalbelegüntlealpe ca. 1,5 Std., Kalbelegüntlealpe → Hahnenköpfle ca. 1,5 Std.
Rückweg: Hahnenköpfle → Kalbelegüntlealpe ca. 1,5 Std., Kalbelegüntlealpe → Schönenbach ca. 1,5 Std.
Distanz: ca. 16,5 km
Höchster Punkt: Hahnenköpfle, ca. 2.080 m
Höhenunterschied: ca. 1.150 m
Einkehrmöglichkeiten: in Schönenbach
Hinweis: Bei Nässe nicht empfehlenswert. Trittsicherheit und Orientierungssinn erforderlich, eine kurze Kraxelstelle.

Das Hahnenköpfle stand schon seit vielen Jahren auf unserer Wanderliste. Bereits bei der Befahrung der Schneckenlochhöhle ist uns der Berg auf den Wandertafeln aufgefallen. Da der Zustieg mit knapp 4 Stunden angeschrieben ist, haben wir die Tour lange vor uns hergeschoben – leider. ;-)

Start in Schönenbach

Anfangs folgen wir den Wegweisern zum Hohen Ifen bzw. zur Schneckenlochhöhle. Doch bereits auf der Haldenalpe ist das Hahnenköpfle angeschrieben. Vorbei an der Iferwiesalpe wählen wir dann beim nächsten Wegweiser die Abzweigung nach rechts hoch.

Aufstieg zur Kalbelegüntlealpe

Nun folgt ein ziemlich steiler Weg im Zickzack durch den Wald (fühlt sich länger an, als es eigentlich ist). Einzig ein angrenzender, schlecht sichtbarer Wasserfall sorgt für etwas Abwechslung. Nachdem wir den Wald verlassen haben, wandern wir auf durchnässten Pfaden hoch bis zur einsamen Hütte der Kalbelegüntlealpe. Gute, halbwegs wasserdichte Bergschuhe sind hier somit angesagt.

Gottesacker

Kurz darauf erreichen wir das Alpkreuz der Kalbelegüntlealpe mit bereits deutlich hervorstechendem Hohen Ifen im Hintergrund. Der Wanderweg verliert sich nun rasch (teils markierte Steine, die sehr gut im Gras versteckt sind). Wir halten uns daher eher rechts und steigen am Zaun entlang hoch. Weiter oben geben dann rot-weiß markierte Holzpflöcke den steilen Pfad zum Gottesackerplateau vor. Teilweise ist der Pfad etwas unangenehm, da erdig und im Schatten noch nass.

Der Weg wird danach aber deutlich flacher und gemütlicher. Nur eine felsige Stelle muss noch überwunden werden, wo wir an der einen oder anderen Stelle mit der Hand zupacken müssen.

Am Rande des Gottesackerplateaus

Der schönste Teil für uns war der Wanderweg an der Abbruchkante des Gottesackerplateaus in der abwechslungsreichen und faszinierenden Landschaft. Zudem wachsen hier oben Unmengen von Schnittlach, mit dem wir unsere Jausenbrote natürlich verfeinert haben. ;-)

Hahnenköpfle

Das Hahnenköpfle ist bereits von Weitem zu sehen und nicht zu verfehlen. Der am Ende kurz felsige Zustieg zum Gipfel ist nach den bisher gemeisterten Schlüsselstellen unproblematisch. Als kleiner Nachbar des Hohen Ifen sind hier sehr viele Wanderer unterwegs, die überwiegend vom Kleinwalsertal aus starten.

PS: Interessanterweise variieren die Höhenangaben für das Hahnenköpfle je nach Karte, Wanderführer und Webseite. Wir konnten keine korrekte bzw. verifizierbare Höhe ausfindig machen und haben daher 2.080 m angegeben.

Rückweg

Aufgrund der überraschend vielen Wanderer kehren wir ohne Ifen-Abstecher bald wieder um und können den schönen Rückweg wieder in Ruhe genießen, denn auf diese wenig begangene Strecke verirren sich nur wenige Wanderer.

Eine (gehobene) mittelschwere Wanderung, die etwas Kondition und Orientierungssinn erfordert, dafür aber landschaftlich sehr abwechslungsreich und beeindruckend ist. :-D 


Fotos:

Panorama-Bilder:

Buchtipp:
Die schönsten Bergwanderungen in Vorarlberg
Rudolf Mayerhofer, Loewenzahn, ISBN 978-3-7066-2381-0

In Schönenbach und Umgebung kann man sehr viel unternehmen, z.B. Schneckenlochhöhle, Hoher Ifen und Diedamskopf, Hirschberg, Sienspitze, Bullerschkopf, etc.

DHH, 02.07.2022 • SommerWanderungen mittel